Weltweit haben bereits viele aufstrebende Unternehmen die kommerzielle Erschließung und Nutzung des Weltraums für sich als Chance erkannt, um weiter zu wachsen und den eigenen Handlungsspielraum in den Weltraum hinein zu erweitern. Die Idee der kommerziellen Nutzung von Weltraumflügen als touristische Angebote ist dabei jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten.
Neben dem Marktsegment des Weltraumtourismus existieren weitere Branchen, die sich auf die kommerzielle Nutzung des Weltraums spezialisiert haben. Diese Unternehmen läuten eine neue Epoche der Raumfahrt ein und fallen unter den neu geprägten Begriff „NewSpace“.
Die in New York ansässige Firma „NewSpace Global LLC“ hat es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, den aktuellen Entwicklungen in der „NewSpace“-Branche zu folgen und zeitnahe und kritische Informationen für Investoren bereitzustellen.
Dabei umfasst das Portfolio von NewSpace Global nicht nur monatliche Marktanalysen, sondern auch eigens entwickelte Indices, die die Entwicklungen von Unternehmen in der Brache widerspiegeln. Somit soll es den Marktakteuren erleichtert werden, informierte Entscheidungen für kommerzielle Unternehmungen und finanzielle Investment zu treffen.

Die kontinuierliche Marktbetrachtung richtet sich dabei auf acht Säulen oder Marktsegmente, die das Unternehmen innerhalb der „NewSpace“-Branche identifiziert hat: 1) Raumfahrzeuge, 2) Trägerrakten und –fahrzeuge, 3) bemannte Raumfahrt, 4) Forschung unter Mikrogravitation, 5) Weltraumeinrichtungen und -behausungen, 6) Weltraumdienstleistungen, 7) Weltraumressourcen und 8) Energie aus dem Weltraum.
Da die Raumfahrtprogramme momentan fast ausschließlich von staatlicher Hand durchgeführt werden, ist wenig Potential und Wettbewerb gegeben, die Kosten für den Zugang zum Weltraum auf wirtschaftlicher Basis zu senken. Nur wenn ein effizienter und kostengünstiger Zugang zum Weltraum gegeben ist, können sich weitere Marktsegmente wie Dienstleistungen im Weltraum oder Energiegewinnung im Weltraum entwickeln.
Die amerikanischen Unternehmen „SpaceX“ und „Orbital Sciences“ haben bereits einen ersten Schritt in diese Richtung unternommen und sind bisher die einzigen kommerziellen Unternehmen, die auf wirtschaftlicher Basis eigene Missionen im Weltraum fliegen.
Das Marktsegment „bemannte Raumfahrt“ und damit verbunden das Geschäftskonzept des Weltraumtourismus zielt natürlich in erster Linie darauf ab, langfristig Gewinne einzufahren. Viele Studien haben bereits ergründet, dass eine beträchtliche Nachfrage für Weltraumflüge besteht und die ersten Tickets für suborbitale Weltraumflüge wurden bereits verkauft. Anbieter suborbitaler Flüge wie Virgin Galactic oder die Space Expedition Corporation (SXC) wurden bereits mit beachtlichen Ticketumsätzen entlohnt, wobei sich ein Ticket von Virgin Galactic derzeit bei 250.000 US Dollar einpegelt und bei SXC bei 100.000 US Dollar.
Die Monetisierung von touristischen Angeboten wie Weltraumflüge, ist demnach realistisch und ein Geschäftsmodell mit großen Potential. Das wird vor allem klar, wenn man sich vor Augen hält, dass die kommerziellen suborbitalen Weltraumflüge noch nicht begonnen haben. Bei genügender und vor allem langfristig anhaltender Nachfrage für diese Produkte wären Unternehmen zunächst der Lage, ihren Unternehmenserhalt zu sichern. Durch das Aufkommen vermehrter Marktteilnehmer werden die Gesetzmäßigkeiten des Wettbewerbs greifen und weitere Entwicklungen im Markt vorantreiben.
Um die größtmögliche Nachfrage vom Markt abzuschöpfen, werden einige Unternehmen versuchen, ihre Preise zu senken. Das setzt jedoch voraus, den eigenen Kostenblock zu optimieren. Da die Kosten zu einem großen Teil von der technischen Komponente der Raumschiffe abhängig ist, müssen neue und effizientere Technologien entwickelt werden. Erste Entwicklungen dieser Art sind bereits beobachtbar. So werden Unternehmen wie SXC und Virgin Galactic in Zukunft mit verschiedenen Raumschiffkonzepten operieren, was sich bereits jetzt durch unterschiedlich hohe Ticketpreise widerspiegelt.
Der durch Wettbewerb induzierte Drang, sich mit technologischen Alleinstellungsmerkmalen vom Markt abzuheben, wird eine neue Dynamik im Entwicklungsprozess technologischer Innovationen entfachen. Neue Technologien mit gesteigertem Leistungsvermögen werden demnach in der Lage sein, ihren Handlungsspielraum weiter in den Weltraum auszudehnen. So bilden die geplanten suborbitalen Weltraumflüge ein grundlegendes Fundament, den Weltraum schrittweise auf kommerzieller Basis zu erschließen.
Vom kommerziellen Tätigkeitsbereich im Sub-orbit wird sich der wirtschaftliche Wirkungskreis über immer höhere Flughöhen und schließlich bis hin zur autarken Lebenserhaltung im Weltraum erstrecken.
Die Säule der bemannten Raumfahrt ist daher ein Schlüssel und entscheidender Faktor für die Erschließung des Weltraums. Erst wenn ein kostengünstiger und effizienter Zugang sichergestellt ist, kann sich eine Industrie fern ab von der Erde entwickeln und die im Weltraum verborgenen Nutzungspotentiale abschöpfen (bspw.: Energiegewinnung).
Neben der selbsterhaltenden und daher profitorientierten Arbeitsweise von Akteuren im Marktsegment des Weltraumtourismus, leisten Unternehmen wie SXC und Virgin Galactic einen ersten aber entscheidenden Beitrag den Weltraum zu erschließen und in Zukunft für die breite Masse zugänglich zu machen.
Alexander Maria Faßbender – Ltr. der Space Coach University – bei einem Workshop zum Thema: Transfer von Alle in den Alltag
Was können Führungskräfte von Astronauten LERNEN
Auch Sie können einen Vortrag mit Alexander Maria Faßbender zum Thema: Space buchen. KeyNoteSpeech auf höchsten Niveau mit extremen Unterhaltungsfaktor
Am 22. September startet der erst Space Coaching Lehrgang – EVER – in Wien.
Anbei etliche Fotos und Impressionen der Space Coaches der ersten Stunde.
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SETTING
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SPACE COACHES
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TECHNICAL
Hier alle Space Coaches im Überblick – die beim ersten Mal dabei waren.
Founder Alexander Maria Faßbender zu Gast beim Mentalkongress 2013 in Wien.
Dort berichtet er von der Arbeit als Space Coach und den damit verbundenen Aufbau. Über die Arbeit eine Space Coaches und welche Vorteile vor allen Dingen dabei entstehen – wenn Führungskräfte von Astronauten lernen.
Anbei ein paar Impressionen vom Mentalkongress in Wien.
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AUDIENCE
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SPEAKER ON STAGE
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SPEAKER ON STAGE
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EMOTIONS
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SPEAKER ON STAGE
Sie haben bei Felix Baumgartner mitgefiebert und gezittert. Schnallen Sie sich an – es wird noch prickelnder. Coaching hatte immer schon Grenzen – doch jetzt werden einige Grenzen überschritten. Alexander Maria Faßbender erzählt den Teilnehmern der Coaching Convention, welche Vorbereitungen es bedarf, dass man diesen Traum wirklich wahr werden lassen kann. Als einziger Space Coach darf er die Astronauten, die mit privaten Anbietern in den Weltraum fliegen werden, mental bis zu ihrem Start begleiten.
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Bewegt für das Space Coaching
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Spannende Neuigkeiten
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AMF beim Live Coaching
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Impulsvortrag Alexander Maria Faßbender
Faßbender erzählt von dem speziellen Coaching Programm. Außerdem erfahren die Teilnehmer auch mehr über die Möglichkeiten, selbst als Space Coach arbeiten zu können und somit auch zukünftige Astronauten bis zum Start zu begleiten können und auch darüber hinaus. Denn im Rahmen der Entwicklung des Space Coaching Programmes und der Arbeit mit den ersten Coachees kristallisierte sich immer mehr heraus, dass die Tools und Methoden hervorragend in den Alltag integriert werden können. Denn besonders im beruflichen Umfeld steht man immer wieder vor der Herausforderung, rasch und effizient Entscheidungen treffen zu müssen, in Extremsituationen sachlich zu reagieren sowie mit existenziellen Druck und der Angst vor Versagen umzugehen. Aber auch Phobien, wie Platzangst, Flugangst oder Angst vor engen Räumen Als Ausgleich dazu ist es notwendig, bewusster den Moment wahrzunehmen und zu genießen und Freude, Begeisterung wieder zu erleben. Disziplin und Konsequenz in Einklang mit Achtsamkeit, dass ist eine Kunst die auch Führungskräfte besitzen müssen.
Der Flug ins All ein Abenteuer, das mit jeder Faser des Herzens erlebt werden und für immer unvergesslich bleiben soll. Wer sich für diesen Trip entschieden hat, weiß, dass er etwas Unglaubliches erleben wird, etwas, das nur wenige Menschen vor ihm gesehen haben. Aber der Weg in den Orbit bringt die angehenden Astronauten auch an mögliche Grenzen – vor allem emotional. Denn eines muss man sich klar sein: sobald die die Flugmaschine – abgehoben hat, gibt es keinen Weg zurück. Man ist alleine mit dem Piloten in einem Cockpit, in einer Glaskuppel eingesperrt, und fliegt mit Überschallgeschwindigkeit in den Weltraum.
Man hat vielleicht Bilder aus Fernsehen und Kino im Kopf, aber man weiß nicht wirklich, was einen dort erwartet. Denn dort oben zählt jede einzelne Sekunde, jeder Moment sollte ausgekostet und jeder Eindruck bewusst erlebt werden. Die Stärkung der mentalen Aufnahme von den Bildern, der Stille, der Kommunikation mit der Bodenstation, mit dem Piloten, die Nervosität, die mögliche Anspannung und vieles mehr – das gilt es zu koordinieren und mit Leichtigkeit zu begegnen.
60 Minuten – so lange dauert der Flug. Und so lange hat man Zeit, dieses Erlebnis mit allen Sinnen zu erleben und zu verarbeiten. Und diese Zeitspanne ist nur der Flug! Denn auch die der Startvorbereitung und die Momente nach der Landung müssen verarbeitet werden und sind ebenfalls ein Erlebnis für sich.
Als ich das Programm „Space Coaching “ entwickelte, musste ich mich der Frage stellen, ob ich ein standardisiertes Coaching anbieten wollte. Aufgrund meiner langjährigen internationalen Erfahrung als Coach wusste ich, dass jeder Mensch eine eigene Vorgeschichte hat und auch unterschiedliche Themen mitbringt. Denn jeder Mensch ist anders, auch der Astronaut. Darum entschied ich mich, eine „Space Coach Toolbox“ zusammenzustellen, die einerseits einfach zu erlernende Werkzeuge für die Astronauten zur Verfügung stellt, andererseits Techniken enthält, mit denen innerhalb einer doch sehr kurzen Vorbereitungsphase rasch und effizient Veränderungen bewirkt werden können.
Da man in der Vorbereitungsphase nicht unendlich viel Zeit hat und eben auch nachhaltig sichern muss entschied ich mich für einen Mix aus traumatherapeutischen und anerkannten Kurzzeit-Methoden. Eine der Techniken, die beim „Space Coaching“ zum Einsatz kommen, ist die Neuroenergetische Arbeit. Hier werden viele Themen berücksichtigt, die mit Emotionen jegliche Art zu kämpfen haben. Darüber hinaus verwende ich eine neue Methode, die erst seit 2012 offiziell zum Einsatz kommt. Hier wird die neuronale Verbindung zur negativen Bewertung/Emotion des Problems abgekoppelt. Dadurch kann das Problem klarer und emotionsfreier bewertet werden und der Coachee sein Verhalten leichter verändern, was vorher emotional nicht möglich war. Damit ist auf vielen Ebenen schnell eine Verhaltensänderung möglich. Denn erst wenn die Emotionen zu den Thematiken gelöst sind, wird das nachfolgende Coaching schnell und nachhaltig. Da die meisten Astronauten öfter mit Ängsten zu kämpfen haben und weniger mit Euphoriebremsen, war diese Entscheidung genau die richtige. Die ersten Coachings bestätigten ihre Wirkung und die Richtigkeit der Entscheidung. Stellen Sie sich nur mal vor, was passieren würde, wenn man auf 110 km Höhe ist und aussteigen möchte. Und wir reden hier noch nicht mal davon, was der Pilot in diesem Moment machen soll!
Zum Einsatz kommt auch die Technik des Formatierens, das die entscheidende Voraussetzung für das Ansteuern spezifischer Gehirnbereiche ist. Damit können alte Glaubenssätze und Verhaltensmuster gelöscht und neue „einprogrammiert“ werden. Sie dient auch dazu, die innere und externe Referenz zu stärken, zu mehr Selbstsicherheit zu gelangen und sich seiner Persönlichkeit bewusster zu werden. Spätestens jetzt bemerkt selbst der Laie, dass diese Art des Coachings nicht nur für das Weltraum taugt, sondern das mit den Mix aus den unterschiedlichsten Methoden und Techniken der Transfer in den Alltag gelingt.
Gearbeitet wird auch mit gezielten Atemtechniken und Meditationsübungen. Hier werden mittels Gehirnkino die Start- und Vorbereitungsphasen, sowie der komplette Flug inklusive Landung durchgegangen. Faßbender arbeitet in dieser Phase mit Geräuschen, Gerüchen und Bildern – alles was das Herz begehrt. Der Coachee wird wie Top Sportler aus dem Bereich Ski, Bob oder auch Formel 1 vorbereitet. Der bekannte Extremsportler Felix Baumgartner, der vor kurzem einen 38 km Stratosphären-Fallschirm-Sprung meistert hat mit diesen Techniken gearbeitet. Er hatte ein Problem mit seinem speziellen Druckanzuges und nur aufgrund der gezielten mentalen Arbeit überhaupt springen. Sein Problem war nicht nur die Enge des Anzuges, sondern er konnte sich nicht mehr so leicht bewegen, wie er es von seinen Sprüngen gewohnt war. Der Widerstand und die G-Kräfte waren größer wie erwartet.
Ein weiterer Teil der Tool Box Space Coaching nimmt das Gedächtnistraining ein. Denn was wäre dieses einmalige Erlebnis, wenn man vor lauter Schauen am Ende nicht mehr weiß, was man alles gesehen hat? Soll man links oder rechts schauen? Nach oben oder unten? Die Fülle der Eindrücke kann einen überfordern und im schlimmsten Fall weiß man nach der Landung nicht mehr, was man alles gesehen hat. Das Gedächtnistraining hat auch das Ziel, den Moment bewusst wahrzunehmen, die Impressionen zu sammeln und zu katalogisieren und alle Sinne zu schärfen.
Und wenn man dann wieder auf der Erde ist, den sicheren und gewohnten Boden wieder unter den Füßen hat, kann man weiterhin vom „Space Coaching“ profitieren: Alle Techniken und Methoden können in den Alltag übernommen werden und dienen der Stärkung der Persönlichkeit und dem Ausbau der mentalen Fähigkeit. Es hilft, Strategien gegen Euphoriebremsen zu entwickeln, sowie Stress- und Krisensituationen des täglichen (Berufs-)Leben besser zu meistern.
Abschließend möchte ich Ihnen noch etwas mitgeben: “Der Weltall kann auch Ihr Ziel sein. Grenzen einhalten war gestern – sichern auch Sie sich einen Platz beim Space Coach und somit für den Weltraum. Ach, nein, was sage ich denn, vergessen Sie es, wer will schon in den Weltraum. Niemand will die Erde von oben sehen. Nein, Sie wollen ganz bestimmt nicht in den Weltraum. Und wenn doch …… geniessen Sie auf alle Fälle das Space Coaching, für den Weltraum oder für sich hier auf der guten alten Erde.“
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